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Volksbühne Berlin, Berlin/Deutschland

Seit ihrer Gründung ist die Volksbühne auf die Entwicklung und Wirkung neuer Regieformen angelegt. 1914 erbaut vom Architekten Oskar Kaufmann, verfügt das Haus am Rosa-Luxemburg-Platz über 800 Zuschauerplätze. Allein durch Spenden der Mitglieder des Vereins Freie Volksbühne, sogenannte Arbeitergroschen, konnte der Bau des Theaters finanziert werden. Max Reinhardt, Erwin Piscator, Benno Besson, Heiner Müller, Frank Castorf, Christoph Schlingensief – die Volksbühne ist geprägt von starken Regie-, Autoren- und Künstlerpersönlichkeiten, die die Grenzen des klassischen Sprechtheaters unablässig neu vermessen haben.

Florian Hein ist als Regisseur, Chorleiter und Autor tätig. Von 2012-2017 studierte er an der HfS „Ernst Busch“ Schauspielregie. Inszenierungen entstanden u.a. am bat-Studiotheater Berlin, dem WUK Theater Quartier Halle, dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, dem Schauspiel Hannover und 2020 erstmalig an der Volksbühne Berlin.

Ein Schwerpunkt seines inszenatorischen Ausdrucks liegt auf der Arbeit mit Sprechchören, die an der Schnittstelle zwischen sprechen und singen operierern. Für sein Stück Nichts tun - Florian Hein. Es gehr nur um mich gründete er 2016 einen Berliner Sprechchor, 2019 rief er am WUK Theater Quartier Halle den Chor des Ostens ins Leben und gründete im Frühjahr 2020 am Schauspiel Hannover den Konsensklub. Darüber hinaus ist er auch als Dramaturg und Performer tätig. Zusammenarbeiten mit dem Performancekollektiv „Das Helmi“, den Regisseur*innen, Josephine Witt, Rebekka David, Olga Hohmann, Bendix Fesefeldt und Dennis Metaxas.

> Produktion Hammer&Spiegel(Mirror). Aus dem Theater ein Film.