POSTWEST band POSTWEST band
> Play II Pause
00:00
Fullscreen on Fullscreen off
Sound on Sound off

Platform East: What Is Activism, Anyway?

Diskurs | In englischer Sprache

Im Anschluss an das geschlossene Webinar Activism 1.01—Conversations with Activists, Experts, and Researchers diskutieren die Expert*innen in einem öffentlichen Panel über ihre Definitionen von Aktivismus: Muss Aktivismus politisch oder überhaupt sichtbar sein? Was passiert dabei an der Schnittstelle zwischen Kunst und Aktivismus?

Mit Piotr Goldstein (ZOiS, Berlin), Nadja Douglas, Félix Krawatzek, Stefanie Orphal, Felipe G. Santos, Gábor Thury

 

Biografien:

Nadja Douglas ist Politikwissenschaftlerin und Forscherin am ZOiS. Ihr aktuelles Projekt befasst sich mit der Verstrickung von öffentlichen Initiativen und staatlichen Machtstrukturen im postsowjetischen Raum.

Piotr Goldstein ist Sozialwissenschaftler und arbeitet an der Schnittstelle von Sozialanthropologie, Soziologie und Politikwissenschaft.  Am ZOiS ist er am MOBILISE Project beteiligt, das nachzuvollziehen versucht, warum in Krisenzeiten einige Menschen protestieren, während andere auswandern.

Félix Krawatzek ist Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZOiS. Sein Forschungsprojekt am ZOiS beschäftigt sich mit Jugendlichen als politische Akteur*innen sowie Projektionsfläche gesellschaftlicher Erwartungn.

Felipe G. Santos forscht an der politikwissenschaftlichen Fakultät der Universität Manchester. Seine Forschungsschwerpunkte sind soziale Bewegungen und Proteste sowie die Reaktionen von Menschen auf Krisensituationen. Außer im Feld der Akademik wurde Santos’ Arbeit unter anderem in The Guardian, BBC World News und El País publiziert.

 

Platform East
Welche Formen zivilgesellschaftlichen Engagements existieren in Osteuropa? Welche Akteur*innen beteiligen sich an der Umgestaltung des öffentlichen Raumes? Wie hat sich das kollektive Gedächtnis im postsowjetischen Zeitalter verändert? Diese und andere Fragen stellt die neue Reihe Platform East im Kontext des transkulturellen Festivals POSTWEST. Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen aus Mittel- und Osteuropa sowie Osteuropaexpert*innen adressieren gesellschaftsrelevante Themen, die ihren Alltag prägen: Die Freiheit von Künsten und Medien, Erinnerungspolitik und die Konstruktion von Identitäten, Generationsbeziehungen und -konflikte sowie das Aufbegehren gegen politische Systeme. Durch das Zusammenführen verschiedener Professionen entstehen Denkcollagen, die Wissenshorizonte erweitern und als Ausgangspunkt für diverse Zukunftsszenarien und eine gemeinsame Utopie von POSTWEST dienen.

Die Serie Platform East ist eine Kooperation zwischen dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) und der Volksbühne Berlin. Mit Paneldiskussionen, Filmen, Lecture Perfomances und anderen Formaten, funktioniert die Reihe im buchstäblichen Sinne als Plattform: An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst, setzt sie jenseits existierender homogener Osteuropabilder an und bietet Raum für politische, gesellschaftliche und kulturelle Diversität.